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Wut

Problemloser Piranha Sieg zum Abschluss

Ohne Mühe hat Piranha Chur in der 14. NLA-Frauen-Unihockeyrunde gestern auswärts gegen die Burgdorf Wizards mit 9:2 gewonnen. Damit schliessen die Churerinnen die Qualifikation auf dem 1. Rang ab.

von Reto Voneschen

 

Nach zwei - für Churer Verhältnisse - schwachen Partien bot sich Piranha Chur gestern die Chance auswärts gegen Burgdorf Wizards wieder etwas Selbstvertrauen für die nächste Woche beginnende Finalrunde zu tanken. Chur war bereits als Qualisieger bekannt, ebenso erreichten die Bernerinnen in der letzten den Einzug in die Finalrunde. Die Churerinnen nutzten die Chance denn auch eindrücklich. Bereits nach 13 Minuten war die einseitige Partie vor nur 76 Zuschauern beim Stand von 4:0 bereits entschieden. Burgdorf konnte das Tempo von Piranha nicht mitgehen und ergab sich rasch seinem Schicksal.

 

Ab dem zweiten Drittel schalteten die Churerinenn einen Gang zurück, so dass die Partie etwas ausgeglichener wurde. Auf 7:1 erhöhte Piranha das Skore trotzdem. Im Schlussabschnitt liessen die Bündnerinnen die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Nach Corin Rüttimanns 8:2 (47.) dauerte es bis zur 59. Minute ehe Eija Pasanen das 9:2-Schlussresultat bewerkstelligte. Zweifache Torschützinnen waren Rüttimann und Mirca Anderegg, je drei Skorerpunkte konnten sich Sabrina Arpagaus und Karoliina Kujala notieren lassen.

 

Schwacher Gegner


Im Lager der Churinnen war man vor allem mit dem Auftritt im ersten Drittel zufrieden. Endlich konnten sie wieder ihr dominantes Kombinationsspiel aufziehen und die Abschlüsse auch erfolgreich  verwerten. Überbewertet darf der Erfolg im Emmental aber nicht werden. Burgdorf war gestern ein schwacher Gegner. In der Finalrunde müssen sich die Churerinnen wieder auf mehr Gegenwehr einstellen.

 

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